Der Trenchcoat – eine modische Legende

Wussten Sie, dass sich bis heute zwei britische Firmen streiten, wer nun der Erfinder des Trenchcoats ist? Aquascutum aus London behauptet bereits Mitte des 19. Jahrhunderts Mäntel im Stil eines Trenchcoats produziert zu haben, während Burberry darauf besteht 1901 der britischen Armee Entwürfe des Trenchcoats vorgelegt zu haben.

So oder so, der Trenchcoat wurde für den Krieg erstellt. Darauf weißt schon der Name hin: „trench“ bedeutet soviel wie Schützengraben. Der klassische Trenchcoat besteht aus Gabardine, ein wasserfester Stoff. Im Vergleich zu Wollmäntel, war der Trenchcoat damit leichter und nässebeständiger, was im Ersten Weltkrieg ein Vorteil war.

Dazu kamen allerlei Accessoires: die Schulterstücke dienten zur Auszeichnung des Ranges, die Stoffklappe an der rechten Brust diente ursprünglich dem Schutz der Waffe und der abgesetzte Stoff am Rücken ließ Wasser besser von den Schultern ablaufen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem der Trenchcoat ungebrochen populär war, kehrte er in Hollywood ein. Bei Herren galt er nun als Erkennungszeichen des harten Kerls mit weichem Kern und nachdem Audrey Hepburn im Trenchcoat auftrat waren auch die Damen hin und weg.

Aber wie kann ich denn nun einen Trenchcoat kombinieren?

Einfach zu allem! Kaum ein anderes Kleidungsstück ist so vielseitig einsetzbar. Er passt sowohl zu T-Shirt, Jeans und Sneakers, als auch zum eleganten Abendkleid.

Der Trenchcoat – eine modische Legende